Gründe für das Aufbocken mit einem Motorradständer

Im Wesentlichen gibt es zwei Gründe, warum man einen Motorradständer/Montageständer zum aufbocken, also anheben, eines Motorrads nutzen sollte. Auf beide Fälle gehe ich im Folgenden ein.

Aufbocken mit einem Motorradständer für Reparatur, Montage, Wartung und Pflege des Motorrads

Welcher Motorradfahrer kennt das nicht – es kommt der Tag, an dem man entschieden hat, selber Hand am eigenen Motorrad anzulegen um die Maschine beispielsweise mit entsprechender Wartung fit für die Saison zu machen, das Zweirad zu reinigen beziehungsweise zu pflegen oder sogar etwas an dem Motorrad zu reparieren. Sobald man damit beginnt, am Motorrad selber „zu schrauben“, ist jedoch eines ganz wichtig: das Motorrad muss dafür absolut sicher stehen! Nichts wäre schlimmer, als die Vorstellung, dass das eigenen Motorrad umkippt – erst Recht nicht, durch einen kleinen Fehler bei Wartungsarbeiten!

Nun steht das Zweirad zugegebenermaßen auch irgendwie auf dem Seitenständer, doch wirklich sicher ist dies beim „schrauben“ nicht. Darüber hinaus bringt die Nutzung des Seitenständers einen entscheidenen Nachteil mit sich: die Räder stehen auf dem Boden. Doch was ist daran problematisch? Gerade bei Wartungsarbeiten wie dem Spannen der Kette, ist es notwendig, dass das Hinterrad entlastet ist und das Motorrad bestenfalls ohne Seitenneigung steht. Weiterhin ist es bei häufig anfallenden Arbeiten wie der Kettenpflege nützlich, dass das Hinterrad sich frei drehen lässt. Anderenfalls muss beim Reinigen und Ölen der Kette das Motorrad immer wieder ein Stück weiter geschoben werden. Nur so würden sich alle Bereiche der Kette gleichmäßig bearbeiten lassen. Diese Vorgehensweise ist weder praktisch, noch reicht die heimische Garage in der Regel von der Länge her aus, um das Motorrad so weit schieben zu können.

Aufbocken mit einem Motorradständer für eine lange Standzeit des Motorrads

Auch dieser Fall ist wohl den meisten Motorradfahrern bekannt – zumindest denen, die ein Zweirad mit Saisonkennzeichen besitzen. Die Saison ist vorbei und das Motorrad muss die nächsten Monate in der trocknen Garage stehen. Doch stellt man die Maschine für diese lange Zeit auf den Seitenständer, belastet dies das Fahrwerk unnötig und auch die Reifen können sich „eckig“ stehen. Wird dann aus der geplanten Winterpause eine ungeplant längere Pause, wird dieser Effekt noch wahrscheinlicher. Die Kosten, die daraus resultieren können, übersteigen die geringen Anschaffungskosten für einen Motorradständer dabei meist erheblich.

Lösung: Motorradständer

Für beide vorgestellten Szenarien bieten Motorradständer wie Heckständer, Frontständer oder Zentralständer Abhilfe. Verfügen sie darüber hinaus über eine Rangiermöglichkeit, lässt sich das Motorrad sogar noch deutlich bequemer in einer beengten Garage bewegen. Bei Platzbedarf kann die Maschine sogar in eine sonst nicht zu erreichende Ecke geschoben werden.